Unter dem Sammelbegriff Finanzen versteht man grundsätzlich die im Unternehmens-, Wirtschafts- oder Bankbereich eingenommenen und ausgegebenen Gelder. Doch dieses Plus und Minus wird in vielen Bereichen von äußeren Finanzfaktoren beeinflusst. Um den Überblick zu behalten, kannst du deine Finanzen mit einem Finanzmanagement Tool wie FastBill im Blick behalten. Es vereinfacht dir nicht nur das Erstellen von Rechnungen und deine Buchhaltung, sondern ordnet auch all deine Geschäfts– und Privatkonten.

Diese Bereiche zählen zu den Finanzen deines Unternehmens

Die Finanzen im Blick zu behalten ist für den Geschäftsführer eines Millionenunternehmens ebenso wichtig wie für den Inhaber eines Kleingewerbes. Du kannst die Entwicklung deiner Firma erst dann bestmöglich steuern, wenn du Kenntnisse über folgende Daten besitzt:

  • Deinen Kontostand
  • Alle offenen Rechnungen (Gehälter, Mieten, Kreditraten, aber auch Forderungen an Kunden)
  • Aktueller Kurs deiner Aktien (sowohl privat als auch geschäftlich)
  • Überblick der Devisen
  • Kurse der Rohstoffe, die du zur Produktion benötigst

Nur wenn dir bekannt ist, welche Kosten und Forderungen noch ausstehen, kannst du deinen Gewinn aufteilen. Ist eine Lohnerhöhung für langjährige Mitarbeiter möglich? Kannst du die neu erworbene Maschine bereits früher abbezahlen? Durch einen genauen Überblick deiner Finanzen kannst du ganz leicht eine Entscheidung treffen.

Der Kontostand: Jedes Konto im Blick haben

Als Selbstständiger eines kleinen Betriebs fällt es recht leicht, den Kontostand zu kontrollieren. Meist kommst du hier mit wenigen Geschäftskonten aus, von welchen die Miete für deine Geschäfts- und Betriebsräume abgebucht und auf die deine Einnahmen verteilt werden. Wächst dein Unternehmen an und du gründest eine neue Abteilung für die Buchführung, werden dir die zuständigen Mitarbeiter sehr früh zu mehreren Konten bei verschiedenen Banken raten.

Einige Berater empfehlen, schon bei der Gründung eines Unternehmens bis zu fünf Konten anzulegen – und das bei verschiedenen Banken. Um hier den Überblick über die Finanzen zu behalten, benötigst du eine praktische Buchhaltungssoftware und übersichtliche Berichte der eigenen Buchhalter.

Wie viel Geld steht noch aus?

Oft kann die Begleichung einer Rechnung etwas dauern. Zahlungsengpässe sollten zwar nicht passieren, sind im Geschäftsalltag allerdings Realität. Gerade bei Neugründung eines Unternehmens kommt es dann zum Dominoeffekt. Begleicht einer deiner neuen Großkunden seine Rechnung nicht, kann das dazu führen, dass du Probleme bei deiner Warenwirtschaft bekommst. Ohne das Geld des Kunden auf dem Konto kannst du keine Rohstoffe zur Produktion erhalten oder eventuell deine Mitarbeiter nicht bezahlen.

Manchmal wirst dann auch du bei deinen Finanzen taktieren müssen. Die Folge sind Gespräche mit der Bank, die dir den Gründerkredit ausgezahlt hat. Damit du rechtzeitig über das Aussetzen oder Anpassen von Raten verhandeln kannst, solltest du immer über die aktuelle Situation all deiner Finanzen im Bilde sein.

Eine Buchhaltungssoftware listet dir auf, welche Rechnungen noch offen sind – und seit wann sie offen sind.

Damit kannst du entscheiden, wann du eine Zahlungserinnerung schreibst oder die erste Mahnung verschickst. So verhinderst du frühzeitig Engpässe und behältst die Kontrolle über deine Finanzen.

Nichts geht ohne sie: Die Aktie

Selbst wenn du keine AG führst, werden deine geschäftlichen und/oder privaten Finanzen vom Kurs mindestens einer Aktie beeinflusst. Denn früher oder später wird dir geraten, in den Aktienhandel einzusteigen. Sowohl mit deinem privaten Geld als auch mit dem Vermögen deines Unternehmens. Hast du diesen Schritt gewagt, solltest du wissen, welche Konditionen deinen Fonds- und Aktienpaketen zugrunde liegen und ob sie als kurz-, mittel- oder langfristige Investition angelegt sind. Informiere dich also umfassend über den Verlauf des DAX und die Geschehnisse an der Börse.

Devisen und Rohstoffe – aktuelle Kursänderungen beeinflussen dein Tagesgeschäft

Als Produzent von Waren bist du vom aktuellen Kurs diverser Rohstoffe abhängig. Erfahrungen mit Preisentwicklungen zu machen und zu dokumentieren ist daher für die Entwicklung der Finanzen deines Unternehmens wichtig. Schwanken die Preise der benötigten Rohstoffe saisonal stark, kannst du darüber nachdenken, zum Beispiel Öl auf Halde zu kaufen und einzulagern.

Aber auch die Kursschwankungen von Devisen beeinflussen deine Finanzen. Und das nicht nur beim Wareneinkauf – auch beim Verkauf ins Ausland. Verkaufst du beispielsweise nach Amerika, profitierst du bei einem starken Euro- und gleichzeitig schwachem Dollar-Kurs.

Immer aktuell – Buchhaltungssoftware hilft dir bei deinen Finanzen

Moderne Buchhaltungssoftware wird von den Betreibern immer aktuell gehalten. So stehen dir nicht nur Funktionen zur Verfügung, die dir die Buchhaltung vereinfachen und deine Steuererklärung vorbereiten: Sie helfen dir auch, Aktien- und Devisenkurse zu überblicken. Kurzum – du behältst all deine Finanzen im Blick und kannst dein Unternehmen zielgerichtet führen und weiterentwickeln.

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Christian

Christian ist Mitgründer und Marketing Experte bei FastBill. Hier gibt er Tipps rund um Finanzen, Buchhaltung, Gründung und Unternehmenswachstum für Selbständige.

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